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My poor car..

..entschied sich fuer einen kleinen Kuraufenthalt in der Werkstatt. Leider schied am Dienstag das Kupplungsseil (oder eins seiner namentlich aehnlichen Freunde) dahin, und es folgte das all-inclusive Programm mit Von-der-Strasse-Schieben und Abschleppenlassen. Meine neuste Erkenntnis bezueglich der englischen Bevoelkerung: Wenn es regnet, ist die Hilfsbereitschaft nur klaeglich vorhanden. Aber, am Mittwoch stellte sich dann raus, das gesuchte Teil ist auf der ganzen Insel nicht zu finden, es muss erst bestellt werden. Da der Zeitraum ohne fahrbaren Untersatz aber schon aus rein arbeitstechnischen Gruenden einfach zu gross ware, liefen die Telefone im Office auf Hochtouren. Mein ewiger Retter, mein Vater, haette auch das Unmoegliche moeglich gemacht, nur wurde in dem Moment schon ein deutsches Busunternehmen angefunkt und somit wird das ersehnte Ersatzteil am Montag via Bus in Hastings eintreffen. Auf einer Insel leben ist nicht immer so einfach..

 Neben dieser gewuenschten Auszeit meines Autos war die meiste Zet der Woche mit Arbeit ausgefuellt. Es sind wieder die verwunderlichsten Dinge passiert, aber wo so viele Menschen auf Reisen gehen muss wohl mit der einen oder anderen schraegen Aktion gerechnet werden. Am meisten "Spass" hatten wir zwei Praktikantinnen diese Woche wohl mit den lieben Busfahrern, wenn sie in Rudeln auftreten sind sie noch ungezaehmter..

Da hilft nichts, ausser die wenige verbleibende Freizeit sinnvoll nutzen. Nach einem sehr tollen Wochenende in Muenchen und Oesterreich folgten die Woche dann die ersten zaghaften (aeusserst zaghaften) Versuche die Freude am Sport wiederzufinden. Man glaubt es kaum, der Versuch hat sogar Fruechte getragen und in Zukunft werd ich wohl oefters uebers Badmintonfeld hechten oder Zeit im Gym verbringen, immer unter strenger Beobachtung in Begleitung von Zuzwinkern der englischen Muckibuden.

Da aber der koerperliche Sport nicht ausreicht, muss fuers Koeppel auch noch was getan werden. Am Mittwoch geh ich daher immer noch zum Sprachkurs ins Hastings College, gemuetliches Englischlernen mit vielen fleissigen Fabrikarbeitern aus dem Ostblock, aber auch vereinzelten Westeuropaern. Vielleicht bringts ja was, diskutierfreudig sind die lieben Mitschueler ja, da kann das Englisch ja nur besser werden.

So, und nach einem noch langen Arbeitstag heut werd ich mich total unter die Englaender begeben, heut abend faehrt ein Minibus uns alle zu einem Konzert in einem Pub, ich bin gespannt wie sehr mich die englischen Partygewohnheiten noch schocken koennen und ob dann noch ausreichend Bedarf auf eine Runde London morgen besteht.

18.9.09 10:08

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