Letztes Feedback

Meta





 

Die ersten Tage...

Also, hier nun noch ein mal ein Resümee der HInfahrt sowie der ersten Tage auf der Insel:

 

Schon die in zwei Etappen absolvierte Reise nach Hastings hat zu einigen neuen Erkenntnissen geführt:
1. Ein Navi ist nicht allwissend.
2. Die Stadt Minden (übrigens NRW) hat zwar 83.000 Einwohner, einige schöne Bauten und viele Geschäfte, das alles hilft aber wenig wenn da Freitagsabend NICHTS los ist.
3. Benzin ist in Holland extrem teuer. In Belgien auch.
4. Belgien, wie langweilig ist eigentlich Belgien?!
5. Ein ruhiger Beifahrer (der übrigens auch ein sehr zuverlässiger Fahrer und sowieso toll ist) verhindert völliges Ausrasten am Lenkrad.
6. Schon ein eher schneller Blick auf die Karte vor Beginn einer Reise könnte später hilfreich sein. (Das Thema "Karten-Navigationssysteme-Anne-Nervenzusammenbrüche" ist übrigens ein Thema für sich.)

 

 image

Schnell in Calais das erste Meeresbild geschossen..

 

Zusammenfassend kann also von einer sehr lehrreichen Hinfahrt gesprochen werden, schon mal ein guter Einstieg in das kommende Jahr. Achso, Mutti, Vati, der Golf lebt noch, der Lack ähnelt weiterhin einem Babypopo. Und Linksfahren ist nicht so extrem schlimm, die Eingewöhnung wurde mir Dank ruhiger Strecke, entspannten britischen Verkehrsteilnehmern und einem noch viel entspannteren, sehr aufmerksamen Beifahrer recht leicht gemacht.

Sonntag und Montag ähnelten dann eher einem Kurzurlaub, reich an Spaziergängen, ruhigen Momenten und Sonne. Da Hastings als Badeort bekannt ist und über einen langen Strand verfügt, sind auch einige Touristen unterwegs, unter ihnen einige Osteuropäer, die wahrscheinlich als Gastarbeiter im UK unterwegs sind. Doch meistens sind es Briten, die ihre grenzenlose Freude über das atemberaubende Wetter durch ungeniertes Zurschaustellen der Oberkörper beim Bummeln durch die Stadt ausdrücken. Zumindest die Männer, die Frauen präsentieren ihre vom englischen Essen wohlgeformten Körper lieber in körperbetonter, kurzer Kleidung.

 

 image

 Sommer, Sonne, Strand und Meer..

 

JA, das englische Essen. Ein Thema für sich. Wer aufmerksam durch HAstings geht, wird von der doch abwechslungsreichen Küche überrascht sein. Erneutes Wundern kann der obligatorische Haufen großer, lappschiger Pommes neben so ziemlich jedem Mahl hervorrufen. Aber, die Taktik schlechthin, einfach ignorieren<img xsrc="  Die Portionen scheinen sich ja sowieso eher dem englischen Magenvolumen anzupassen, quasi groß. Der etwas andere Umgang mit dem Essen hat mich heut zu einer mir vertrauten Handlung getrieben: ab zu LIDL, Obst und Joghurt eingekauft.

Auch das Dinner meiner Gastfamilie war recht landestypisch, Pizza mit Pommes. Meine Enttäuschung hielt aber nur kurz an, da der Gastvater wieder für herrliche Unterhaltung am Tisch sorgte. Die Familie, bestehend aus Fiona, Gastvater (irgendwann merk ich mir mal den Namen) und den zwei Söhnen (beide zwischen 20 und 25 Jahren alt) ist wirklich nett. Das Haus ist äusserst sauber und in Takt, sogar die Badtür kann geschlossen sowie verriegelt werden, Premiere für mich in England. Es sind auch immer noch Gastschüler oder -studenten da, was mich natürlich sehr freut, auch wenn mein Namensgedächtnis auf eine harte Probe gestellt werden wird. Ich denke, es hätte mich nicht besser treffen können. Dass meine Wäsche für mich gewaschen und gebügelt wird, jegliche angebotene Hilfe in der Küche abgelehnt wird und alles eher einem Hotel ähnelt verstärkt den ohnehin positiven Eindruck einfach nur.

Da die letzten zwei Tage so stark von Erholung ausgefüllt waren, fühl ich mich für den morgigen ersten Arbeitstag gewappnet. Doch jetzt werde ich noch einmal den Weg ins Office studieren, damit das auch so bleibt!

26.8.09 20:52

Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen